UCS – FlexFlash Controller ist unhealthy

Die Cisco B200 M4-Server haben wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben, eine neue Raid-Controller Variante. Mit dabei ist dieser FlexFlash, der grob gesagt ein Raid zwischen zwei SD-Karten erzeugt. Einige installieren da drauf ihren Hypervisor und einige SD-Karten sind nicht so langlebig. Daher die Raid-Option.

Lange Rede – auch hier können Fehlermeldungen (F1262) auftreten. Bei mir nach dem erstmaligen Einstecken eines B200-M4. Zu diesem Zeitpunkt noch unter der Version 2.2.3. UCS Flexflash-Warnung Über die Equipment>>Chassis>>Chassis-N>>Servers>>Server-N>>Inventory>>Storage>>Controller gelangt man zum FlexFlash Controller. Mit einem kurzen Reset ist das Ganze erledigt. UCS Flexflash-Reset Hat man einen produktiven Server, sollte man eventuell ein Wartungsfenster nutzen, weil die Verbindungen zu den SD-Karten dabei verloren gehen.

UCS Flexflash-Reset

UCS – Probleme mit Board Controller

Neuerdings habe ich vereinzelt B-Server, bei denen sich der Board-Controller nicht richtig funktioniert. Speziell bei neu eingebauten Systemen läuft der Discovery-Prozess nicht vollständig durch. Es gab schon Fälle, in denen laut Cisco UCSM eine unbekannte CPU verbaut war oder nicht die vollständige Menge Arbeitsspeicher angezeigt wurde. Etwas Forschungsarbeit war nötig, bis auffiel, dass der Board-Controller der jeweiligen Server keine Firmware-Version hatte.

Ist das Blade noch keinem Service Template zugeordnet und/oder greift das Default Firmware Package nicht (wie bei mir), kann man über die Firmware-Ansicht eine Version auswählen und aktivieren.

Firmware Übersicht

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Dabei ist es in erster Linie egal, ob es sich um die aktuellste Version handelt. Hauptsache der Controller wird zum Arbeiten überredet und der Discovery-Prozess läuft problemlos durch.

Manuelle Aktivierung des Updates

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Ein Reboot des Cisco Blades ist nötig.

Reboot des Servers

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Nach dem initialen Firmware-Flash konnte man mit dem Blade problemfrei arbeiten und ein Service-Template zuordnen. Es muss dazu erwähnt werden, dass ich auf der Version 2.2.5(a) bin. Das ist derzeit das einzige Problem mit dieser Version. Andere UCS-Admins raten derzeit von der Benutzung ab – siehe hier.

UCS – Festplattendaten durch UCSB-MRAID12G unter SLES auslesen

Unter manchen Szenarien kann oder muss man B-Series-Server im UCS mit lokalen Festplatten lassen. In den neuen B200 M4 neue RAID-Controller verbaut. Genauer gesagt, der Cisco FlexStorage 12G SAS RAID (UCSB-MRAID12G).

UCS - Local Raid

UCS - Local HDD

Hier haben sich (wie fast schon üblich) die Werte geändert. Mit smartctl kann man den Controller scannen.

# smartctl --scan
/dev/sda -d scsi # /dev/sda, SCSI device
/dev/bus/0 -d megaraid,4 # /dev/bus/0 [megaraid_disk_04], SCSI device
/dev/bus/0 -d megaraid,5 # /dev/bus/0 [megaraid_disk_05], SCSI device

Es handelt sich noch immer um eine Variante des MegaRaid. Mit der Erweiterung des „-d“ gelangt man über das Raid auf die einzelne Platte. Im dargestellten Fall handelt es sich um ein Raid mit zwei Platten.

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