Powershell – Nic-Team erstellen

Ich habe für meine automatischen Windows 2012-Installationen, die auf UCS-Servern zum Einsatz kommen, etwas mit PowerShell gebaut. Dabei wird ein NIC-Team mit folgenden Eigenschaften erstellt:

  • Teaming Modus = Switch Independent
  • LoadBalancing Algorithmus = IP Addresse
  • Erste NIC wird ein Standby-Adapter
  • NIC-Team bleibt auf DHCP eingestellt

Vorgehen

  1. Team erstellen mit Set-NetLbfoTeam
  2. Mitglieder modifizieren mit Set-NetLbfoTeamMember

Ausführung

Erzeuge Nic-Team mit den Netzwerkkarten NIC-01 und NIC-02 (die Namen habe ich MDT so definiert)

New-NetLbfoTeam -Name NIC-Team-01 -TeamMembers NIC-01,NIC-02 -TeamingMode SwitchIndependent -LoadBalancingAlgorithm IPAddresses -Confirm:$False 

Warte ein paar Sekunden bis Team eingerichtet ist.

Start-Sleep -s 15

Setze die erste NIC auf Standby

Set-NetLbfoTeamMember -Name NIC-01 -Team NIC-Team-01 -AdministrativeMode Standby

Weitere Quellen: 1| 2

LocalGPO Tool funktioniert nicht auf Windows Server 2012 R2

Hallo mal wieder. Ich schraube gerade intensiv an einer neuen Autoinstallation für Windows 2012 R2. Da alle Server später möglichst identisch aussehen sollen, egal ob sie nun in einer Domäne landen oder nicht, sind einige Schrauben zu drehen. Heute ist sind die Local Policy Settings dran und da gibt es ja seit einiger Zeit das Command Line Tool LocalGPO, welches im Security Compliance Manager (SCM) enthalten ist. Leider wurde bei Microsoft das Tool für das 2012er R2 noch nicht angepasst. Natürlich stellte ich dies erst fest, nachdem ich mit meiner Template-Erstellung durch war. Fehlermeldung LocalGPOtool auf 2012r2 Was kann man also machen? Richtig – das Skript modifzieren! Geht in den Ordner C:\Program Files (x86)\LocalGPO und dort die Datei LocalGPO.wsf mit dem Editor öffen. Zum Beispiel mit Notepad++. Im Abschnitt Main dann den Aufruf der Funktion ChkOSVersion auskommtieren. Also Call ChkOSVersion mit 'Call ChkOSVersion. Der saubere Weg ist natürlich, die Funktion Sub ChkOSVersion bearbeiten und dort die korrekte Version für 2012 R2 einfügen. Ist dies erledigt, funktioniert auch der Export wie erwartet.

C:\Program Files (x86)\LocalGPO>cscript LocalGPO.wsf /Path:C:\GPObackups /Export
Microsoft (R) Windows Script Host Version 5.8
Copyright (C) Microsoft Corporation. All rights reserved.
Exporting Local Policy... this process can take a few moments.

Local Policy Exported to C:\GPObackups\{5BCD14CE-4D93-4C57-B43B-A253FBEA8CB5}
C:\Program Files (x86)\LocalGPO>

Will man die Local GPO-Settings später in ein 2012 R2 importieren, so ist die Änderung in der GPOPack.wsf zwingend notwendig.

If(Left(strOpVer,3) = "6.3") and (strProductType <> "1") then 
         strOS = "WS12"

Silent Uninstall bei einem BMC Control-M Agent

Heute mal etwas Spezielles. Ab und an muss man auch eine Software deinstallieren, weil man sie nicht gescheit updaten kann. In der Herstelleranleitung steht es nicht drin aber man kann den Agenten auch „silent“ deinstallieren. Dazu empfiehlt es sich, zuerst das eventuell installierte Fixpack zu entfernen.
Hier mal am Beispiel der alten 6er Version. Leider kann man nicht direkt die Datei im Verzeichnis anwählen, weshalb man erst reinspringen, ausführen und wieder den Ordner verlassen muss. Nicht so toll aber man kann es gut skripten:

cd /D "C:\Program Files\BMC Software\CONTROL-M Agent\Default\install\PANDN.6.3.01.400\"
wscript.exe RunUninstallHidden.vbs -s

Dann ein paar Sekunden warten und weiter mit der Hauptinstallation

cd /D "C:\Program Files\BMC Software\CONTROL-M Agent\Default\EXE\"
Remove.exe Default silent

Das „silent“ ist wichtig in diesem Fall. Nicht vergessen, wieder aus dem Verzeichnis raus zu gehen.

cd /D "C:\Program Files\"

Noch ein weiterer Hinweis. Die Deinstallation braucht etwas Zeit. Am Besten man baut sich einen Sleep ein. Im Normalfall reicht eine Minute. In einer Batch-Datei kann man das richtig oldschool mit einem Ping auf localhost machen.

ping -n 60 127.0.0.1 > NUL

Natürlich gibt es dann noch ein paar Reste. Nicht jede Deinstallationsroutine putzt unter Windows alles weg. Daher muss man noch etwas nachhelfen.

rmdir /S /Q "C:\Program Files\BMC Software" > NUL
reg delete "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet003\Services\ctmag" /f
reg delete "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet003\Services\ctmat" /f
reg delete "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet003\Services\ctmar_service" /f
reg delete "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet003\Services\ctmfw_service" /f
ping -n 3 127.0.0.1 > NUL 

So, das war es auch schon. All das lässt sich in ein Batchfile verpacken.

Link ins BMC-Forum

PS: Wer immer bei BMC für die Installationsroutinen des Control-M-Agenten verantwortlich ist … bitte geh‘ auf Schulung oder hol dir Hilfe!

AutoYast – Skiplist für bestimmte Devices

AutoYast wird genutzt für die automatische Installation (unattended) von SLES oder OpenSuse. Dazu nutzt man ein XML-basiertes Installationsprofil, welches beim Aufruf der Installation mit angegeben wird. Die XML-Datei sich quasi kann überall befinden. Einfach auf einem Datenträger oder bei Netzwerkinstallationen auf einen Share oder unter einer Url. Der Parameter für die Lokation wird dann mittels autoyast angegeben. Nun kann es Szenarien geben, in denen man zum Beispiel ein System neu installieren muss und sicherstellen möchte, dass das Betriebssystem von vornherein auf dem richtigen Storage landet. Dies kann man beeinflussen mit einer sogenannten Skiplist. Bei Windows MDT gibt es das beispielsweise schon länger, hier erst ab openSUSE 12.2 und SLES11 SP2. Normalerweise schnappt sich bei ungenauer Spezifikation die AutoYast-Routine das zuerst gefundene Speichergerät. Das ist machmal ungesund, wenn im Anschluss eine Neuformatierung folgend sollte. Continue Reading

Dell-Server – em1 statt eth0 bei SLES11SP2

Dell Suse Logo

Immer mal wieder etwas Neues… dachte sich wohl auch Dell?! Neulich bei der Installation eines R610. Nach dem Updaten sämtlicher Firmware sollte SLES11 mit SP2 drauf kommen. Schon tausende Male gemacht. Plötzlich wird in den Abläufen em1 statt eth0 angezeigt und die Installationsautomatik läuft auf Fehler. Grund? Seit einiger Zeit hat man sich gedacht, die onboard NICs bei Dell-Servern umzubennen. Continue Reading