Cisco DC & Cloud Tech Days 2016

Dieses Jahr wieder ein lohnender Besuch bei Cisco in Stuttgart Mitte. Die alljährlichen Techdays, jetzt unter dem neuen Namen „Cisco DC & Cloud Tech Days“. Natürlich eine Veranstaltung um die technischen Entscheider und Spezialisten über den neusten Produktkatalog zu informieren aber sehr technisch. Also wenig Management-Slang mit TCO & Co. Ich bekomme keinerlei Zuwendung irgendwelcher Art für diesen Beitrag. Meine Intention ist weitere Interessenten auf diese jährlichen Termine aufmerksam zu machen. CiscoCup Freundlicherweise finden diese zwei Tage an verschiedenen Orten in Deutschland statt: Hamburg, München, Stuttgart, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf. Ich war wieder in Stuttgart Mitte zu Besuch. Auch dieses Jahr sehr interessant, wie sich Cisco ausrichtet. Meiner Meinung nach keine Utopie sondern echt brauchbare Sachen. Fragt sich zu welchem (Anschaffungs-)Preis aber das ist ein anderes Thema. Interessant auch deshalb, weil man direkt (technische) Fragen stellen kann und oft eine Live-Demo zu sehen bekommt. Also keine reine Theorievorstellung. Von Ciscos ACI war/bin ich angetan sowie der ParStream-Datenbank, mit der Cisco nun aktuell ein umfassendes Monitoring-System für die private Cloud rausgebracht hat – siehe Cisco Tetration. Auch die Vorstellung des Sponsors Nimble fand ich durchaus vielversprechend. Mal sehen, ob man das Zeug mal in echt zum arbeiten in die Hände bekommt. Anbei eine Kopie der Agenda.

Tag 1

  • ACI 1.2 – Was ist neu in der Application Centric Infrastructure?
  • Nexus Produkt Update
  • Private Cloud Management mit dem UCS Director
  • Data Center Security
  • Nimble: SmartStack’s Geheimnis auf der Spur – Infrastrukturkapazitäten und vorhersagende Analytik (InfoSight) vom Allerfeinsten
  • Cisco Hyperflex – Einführung und Überblick

Tag 2

  • Cisco Cloud Strategie und Portfolio
  • Private Cloud Management (Openstack, Enterprise Cloud)
  • Hybrid Cloud Lösungen: Sichere Erweiterung der Private Cloud
  • PaaS powered by Apprenda
  • Von Big Data zu Smart Data
  • Cisco „Internet of Things“ Plattform für Applikationen und Data

Wenn man eine Bewertung bei diesem Link abgibt, kann man sich die Folien der 2016er Days nachträglich herunterladen.

Cisco TechDays 2014

CiscoCup

Anfang der Woche hatte ich die Möglichkeit, wieder die alljährlichen Cisco DC TechDays in Stuttgart besuchen zu dürfen. Die Veranstaltung ging zwei Tage und war mal wieder sehr interessant. Die Agenda gibt es hier. Die Veranstaltungen finden nacheinander in einer von sechs Großstädten statt. Die letzte Veranstaltung für 2014 ist in München.

Im Fokus der Wissens- und Neuigkeitsvermittlung ist der kaufmännische Part natürlich auch immer ein Aspekt, jedoch hat man sich dem Feedback der letzten Jahre angenommen und ihn aufs Kürzeste reduziert, da die meisten Teilnehmer eh alles Techis sind und die ganzen Gardner-Studien und TCO-Argumente ihnen eher nachrangig interessieren.

Folgende Punkte standen an den zwei Tagen auf der Agenda:

  • Automation
  • All-flash solution invicta techdays
  • Cisco unified data center strategy dc techdays
  • Integrating migrating to aci
  • Openstack on cisco ucs de dc techdays
  • UCS, UCS Mini, UCS Director
  • Cisco Automation TechDays
  • Cisco Intercloud TechDays
  • Cisco Data Center Tech Days 2014 – NetApp
  • Cisco F5 ACI ohne video
  • Citrix Cisco DC Roadshow Sept 2014 MP
  • MSFT RZ
  • Data Management
  • Application Centric Infrastructure & Nexus 9000

Für mich zwei sehr interesante Tage, an denen man einen Fastflash über die neuen Gerätschaften und Ziele erhält. Schneller und kompakter gehts kaum. Die Slides kann man unter diesem Link herunterladen.

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Die Cisco Datacenter Tech Days stehen nun zum dritten Mal ins Haus und finden im September/ Oktober 2014 statt. An sechs Cisco Standorten werden wir uns je einen Tag dem Thema Compute und dem Thema Datacenter Fabric widmen. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Cisco Application Centric Infrastructure (ACI). Es erwarten Sie einerseits die Vorstellung von Produktneuheiten im Umfeld des Compute Portfolios und andererseits die Vorstellung und Demonstration des nun seit Juli offiziell bereitgestellten APIC-Controller (Application Policy Infrastructure Controller) und seiner zugehörigen Hard- und Software. Seien Sie gespannt auf Präsentationen und Live-Vorführungen gemeinsam mit unseren Partnern Citrix, F5, NetApp und Microsoft. Teil I Datacenter Computing
Der Tag Datacenter Computing gibt nach einer Einführung in die Cisco Datacenter Strategie einen Überblick über die Intercloud-Aktivitäten aus dem Hause Cisco.
Es folgt ein Cisco UCS News Flash, in dem alle Neuigkeiten rund um das Unified Computing System dargestellt werden. In den Vorträgen zu Datenmanagement und UCS Invicta werden unsere Angebote um die Themen Flash-Storage, Big Data, und Datenvirtualisierung (Composite Software) präsentiert. Abgerundet wird der erste Tag mit Live-Demonstrationen zu UCS Director und Openstack. Wir lassen den Tag mit einem abendlichen Get Together “Pizza und Bier” ausklingen. Teil II Datacenter Fabric (ACI)
Der Fabric Tag steht ganz im Zeichen von Application Centric Infrastructure. Wir präsentieren neben der aktuellen Darstellung der Nexus 9000 Familie den seit Juli offiziell verfügbaren APIC Controller. Mit Hilfe des APIC Controllers können Sie nun Ihr Data Center Netzwerk über Policies systemweit steuern. Wir zeigen Ihnen hierzu verschiedene Migrationspfade auf.
Zusammen mit unseren Partnern zeigen wir unterschiedliche Möglichkeiten der policy-basierenden Steuerung von Rechenzentren für Compute, Netzwerk und Storage. Freuen Sie sich auf spannende Use-Cases und auch Live Demonstrationen unserer Partner Citrix, F5, NetApp und Microsoft.

Homeserver für Professionals?

Nur eine Idee?! Heute bin ich durch ein Gespräch mit einem Gleichgesinnten auf einen Tower-Server aufmerksam geworden. Wir sind irgendwie über das Heimnetz auf sein neues Projekt gekommen. Ein Linux-Profi, der dicke Mengen an Daten sein eigen nennt (irgendwas im 12 TB-Bereich) und viele virtuelle Maschinen beruflich benötigt und vorhält, die ebenfalls auf dem Heimspeicher betrieben werden. Dazu noch das Übliche wie Mailservice, DNS, DHCP und alle anderen Features die Linux so bietet. Das Gerät ist 24×7 daheim als Zentrale online.

Da er, wie ich auch beruflich viel mit Servern zu tun hat, weiß er wo im Ernstfall einzugreifen ist und wie die Dinge laufen. Außerdem möchte er viel selbst installieren und nach der eigenen Auffassung konfiguieren. Auf diesem Wege fielen bei ihm die Geräte von Synology oder Qnap durchs Raster. Viel mehr geht es in Richtung des HP ProLiant ML350e in der achten Generation. Nach anfänglicher Skepsis habe ich mir das Teil etwas genauer angesehen und muss sagen, dass mir die Idee des Profi-Home-Servers durchaus gefällt.
ML350e-1
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DNS-Forwarding: query (cache) .. denied

Linux Logo
Heute einmal etwas aus der Netzwerkabteilung mit Linux-Anteil. Es ist eine Weile her, dass ich einen DNS-DHCP-Server aufzubauen hatte. Mit SLES lief das ganz gut. Allerdings hatte ich kurz am DNS-Forwarding zu knappern. Alle Anfragen, die nicht zur eigenen, internen Domain gehören, sollten „auswärts“ nachgefragt werden. Die Konfiguration ist eigentlich recht einfach. In der /etc/named.conf gibt es die Option forwarders { ip-address; }; Die IP-Adresse ist dann die des nächsten Nameservers an den oder die die DNS-Anfragen weitergereicht werden sollen, die nicht direkt beantwortet werden können. Trotz eingetragendem Server in der forwarding-Option konnten die Clients nix ausserhalb der internen Domain auflösen.

nslookup www.google.com
Server: 192.168.10.10
Address: 192.168.10.10#53

** server can´t find www.google.com: NXDOMAIN

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Alternative zu Apple USB Ethernet Adapter

Hat man ein Macbook Air oder ein anderes Ultrabook ohne Netzwerkport, so überlegt man sich vielleicht, so einen USB-Ethernet-Adapter zu kaufen. Für und von Apple gibt es ein solches Gerät. Zu finden für 29€ unter dem Namen MC704ZM/A. War mir etwas zu teuer für ein Stück Kunststoff, dass man nur ab und an mal nutzt.

In den Online-Häusern gibt es Alternativprodukte für ca. 7 – 10€. Habe ich mir auch gekauft.

Man muss einen Treiber installieren, damit MacOSX das Ding erkennt. Mitgeliefert wird eine kleine CD mit unsortiertem Inhalt … und für alle Geräte, die die Firma noch so herstellt. Schnell zusammengefummelt und ab damit ins Presswerk. Ultrabook und CD ist ja auch noch so ein Thema, was es zu lösen gilt 😉
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SLES – Mount auf NFSv4-Share schlägt fehl

Seit einiger Zeit habe ich mal wieder einen NFS-Server eingerichtet. Diesmal in der Version 4. Nur leider hatte ich das „Problem“, dass der Client den Share nicht als Version 4 einhängen wollte. Dies gehört zum Thema – einfache Lösung, die man nicht unbedingt schnell findet.
Was wurde gemacht? Unter YaST den NFS-Server v4 mit den exports eingerichtet. Einige weitere Konfigurationsmöglichkeiten gibt es bei SLES überings unter /etc/sysconfig/nfs. Continue Reading